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   Gutshaus Ferdinandshof
Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes
Planung: ARGE mit Arch. Giger, Eichhof




Das Gutshaus ist der zentrale Punkt in der über Jahre hinweg sanierten Domäne in Ferdinandshof. In Zusammenarbeit mit Gemeinde, Denkmalpflege, Restaurator, Holz- und Bautenschützer, sowie Bodengutachter wurde ein umfangreiches Sanierungskonzept erarbeitet. Der daraus resultierende Umbauentwurf orientiert sich grundsätzlich an der ursprünglichen Gebäudestruktur und soll den herrschaftlichen Gebäudecharakter wieder sichtbar werden lassen.
Man erschließt das Gutshaus über drei Zugänge, am Nordgiebel auch barrierefrei. Im Erdgeschoss werden Verwaltungseinheiten, zwei zusammenschaltbare Vortragsräume und ein Tourismusinfopunkt untergebracht.
Im Dachgeschoss, über die dreiläufige Treppe bzw. den zentralen Plattformaufzug erreichbar, werden fünf verschiedengroße Gästeräume eingerichtet. Einer dieser wird inkl. dem zugeordneten Bad wird rollstuhlgerecht hergestellt. Die fünf Wohnräume können zu zwei Einheiten mit Gemeinschaftsraum zusammen gefasst werden.
Im Kellergeschoss, zu großen Teil mit Kreuzgewölben, werden Technik- und Abstellräume, sowie ein Fahrradabstellraum mit kleine Reparaturbereich, sowie ein Trockenraum für das Equipment der Radtouristen vorgesehen.
Die Innenräume und Fassaden werden entsprechend der Befundungen in Grautönen wieder hergestellt. Die Dachflächen enthielten, da nicht ausgebaut, bisher keine Öffnungen. Nun werden zur Belichtung und Belüftung der Gasträume zehn schlanke Gauben gefügt, welche sich farbig an der Biberschwanzeindeckung orientieren.