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   Tierpark Ueckermünde
Neubau Bildungsprojekt "ZOOLARIUM"





„Mittels eines ca. 15 x 10 m großen Modells der Landschaft Usedom/Wollin/Stettiner Haff soll die glaziale Entstehung der Landschaften um den Haffstausee nachgestellt werden: Das Wasser wird über Solarthermie erwärmt, Usedom und Wollin werden so unterkühlt, so dass man auch im Sommer eine vereiste Flächen haben wird, die von Zeit zu Zeit abschmilzt. Die Festlandskörper der Inseln Usedom und Wollin werden erkennbar. Darüber hinaus wird die Nutzung von Sonnenenergie und Geothermie sowie Wärmepumpen dargestellt. Weiterhin visualisieren solargestützte Fontänen in einem Teil der Teichanlage die Umwandlung von Sonnenenergie.
Ebenfalls solargestützt machen Voice-Recorder verschiedene Tierstimmen erlebbar.

Im Zoolarium wird auch das Thema Photosynthese dargestellt, also die Umwandlung von Sonnenenergie in chemische Energie und die Produktion von Sauerstoff unter Verbrauch von Kohlendioxid.“

(Auszug aus dem Antragstext)

Die Erlebnisanlage „Zoolarium“ umfasst unter anderem das Ice-Age-Becken, das dazugehörige Technikgebäude und ein Streichelgehege, welches in einem späteren Bauabschnitt realisiert werden soll.

Das Ice-Age-Becken, ca. 15 x 10 m messend, besteht aus zwei betonierten Teilbecken, welche durch einen Holzsteg getrennt sind. Während ein Beckenteil streng elliptisch geformt ist, bildet der andere mit seinen Betonkanten stilisiert den Verlauf der Haffküste ab. Aus diesem Becken erheben sich, ebenfalls stilisiert, die Inseln Usedom und Wollin. Diese sind aus Edelstahlplatten geformt, unter denen Kühlleitungen verlegt sind. Periodisch werden die Inseln vereist und abgeschmolzen.

Das Technikgebäude ist ebenfalls als Anschauungsmodell konzipiert. Es misst ca. 8,00 x 4,30 m und ist mit einem Pultdach überdeckt. Ein Teil der Dachfläche ist mit Photovoltaikelementen versehen, ansonsten ist es komplett begrünt. Die Traufe wurde bewusst auf nur 1,20 m Höhe angesetzt, um das Dach auch für kleinere Besucher anschaulich zu machen. Die Giebelflächen sind komplett verglast und geben den Blick auf die technischen Anlagen im Inneren frei. Die transparenten Flächen liegen ca. 1,35 m zurück. Zum einen wird damit die Blendwirkung auf das Glas verringert und zum anderen werden die entstanden Bereiche als Zugangsschleusen zum später realisierten Streichelgehege dienen.